Chinesischer Garten 1
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Japanischer Garten
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Balinesischer Garten
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Der 20 Hektar große Erholungspark Marzahn wurde im Jahre 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins eröffnet. Innerhalb dieses Parks entsteht das Projekt "Gärten der Welt". Es wird internationale Gartenkunst, die vor allem durch die Weltreligionen geprägt ist, dargestellt.
Der Chinesische Garten wurde im Oktober 2000 eröffnet und ist mit 27 000 Quadratmeter der größte seiner Art in Europa. Sein Name "Garten des wiedergewonnenen Mondes" steht für die Wiedervereinigung der geteilten Stadt Berlin und Deutschlands.
In der Mitte dieses chinesischen Gelehrtengartens befindet sich ein 2 500 Quadratmeter großer See. Die Anlage ist ein Naturidyll mit plätschernden Wasserfällen Felsen und Bamnushainen. Der Besucher findet dort traditionelle Bauwerke, wie Teehaus, Pavillons, Brücken und ein Steinboot. Dieser Garten ist eine Neuschöpfung nach Plänen des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur. Die Anlage wurde von chinesischen Fachleuten mit Materialien aus China angefertigt.
Im Frühjahr 2007 wurde die Anlage komplettiert. Es wurde ein chinesischer Korridor fertiggestellt. Dieser überdachte mit Holzschnitzereien und Ornamenten verzierte Laubengang hat eine Länge von 60 Metern und führt vom Teehaus zu anderen Steinpavillons. Ein solcher Korridor ist ein altchinesischer Brauch in großen Gartenanlagen. Der Laubengang bietet einen reizvollen Ausblick auf Teehaus, See und Gartenlandschaft.
Außerdem hat sich die Vegetation des Gartens seit seiner Eröffnung prächtig entwickelt.

Der Japanische Garten -Yuu Sui En- "Garten des zusammenfließenden Wassers", wurde im April 2003 fertiggestellt. Er har eine Größe von 2 700 Quadratmeter. Die Anlage wurde in Form eines japanischen Zen-Gartens mit viel Wasser in abwechslungsreichen Formen, mit elegant geschwungenen Wegen, einer Steinbrücke und einem Pavillon gestaltet. Über hügeliges Gelände führt ein Rundweg vorbei an Wasser, Felsen und einem steinernen Meer. Der Garten ist mit einer Hecke umgeben und dicht mit Bäumen bepflanzt. Der Besucher findet dort verschiedene Ahornsorten, Lebensbäume und Kiefern. Auch ein Kirschblütenhügel ist auf dem Gelände zu finden. Der Garten wurde vom japanischen Zen-Priester und Professor für Gartenarchitektur Shunmyo Masuno entworfen.
Der Balinesische Garten ,"Garten der drei Harmonien", befindet sich in einem Gewächshaus mit tropischen Temperaturen und Pflanzen. Er wurde im Dezember 2003 eröffnet und hat eine Größe von 500 Quadratmeter. Die Anlage wurde nach Vorbildern aus Süd-Bali gestaltet. In einem Hof befinden sich verschiedene kleine Tempel bzw. Schreine. Dort wird bei den Hindus den Göttern, den Ahnen und der Natur gehuldigt. Das große Gebäude ist ein Allzweckbau zum arbeiten und schlafen. Herkömmliche Gärten gibt es auf Bali nicht. Pflanzen werden dort nach ihrer Funktion gepflanzt, als Schattenspender, als Medizin oder als Nahrungsmittel. Gleich hinter den Höfen schließt sich der Dschungel an, der in der Anlage mit Orchideen und Farnen nachgebildet wurde. Der Garten wurde von balinesischen Experten geplant und gebaut.
Orientalischer Garten
Orientalischer Garten 1
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Seouler Garten
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Der Orientalische Garten, "Garten der vier Ströme", wurde im Juli 2005 eröffnet. Er hat eine Größe von 1800 Quadratmeter. Im Zentrum des Gartenhofs, auch Riyâd genannt befindet sich ein Springbrunnen unterhalb eines Pavillons. Um den Brunnen sind in allen 4 Himmelsrichtungen weitere Wasserbecken mit Fontänen angeordnet. Der Riyâd wird von einer 4m hohen Mauer umschlossen. An jeder Seite befindet sich ein Tor und an zwei gegenüberliegenden Seiten, Arkaden. Die Mauern und Arkaden sind mit kunstvollen Ornamenten aus Keramikfliesen verziert. Im Garten wachsen zahlreiche Pflanzen u. a. Rosen. Jasmin, Zitrusfrüchte,Zypressen, Palmen und Bananenstauden. Viele Pflanzen wachsen in Kübeln. Der Orientalische Garten wurde nach islamischer Tradition von marokkanischen Kunsthandwerkern geschaffen. Er steht für die Gartenformen verschiedener Länder. Der Riyâd soll als Abbild des Paradieses, ein Ort der Ruhe und Muße sein, wie eine Oase in der Wüste.
Im Sommer 2007 wurde mit dem "Saal der Empfänge" das Ensemble Orientalischer Garten vollendet. Wie in der arabischen Welt üblich, kann von einem Gebäudekomplex aus der Orientalische Garten betreten werden. Der "Saal der Empfänge" hat einen Grundriß von 18 x 18 Metern und wurde als Kubus mit Flachdach und zentraler Glaskuppel errichtet. Das Innere ist geschmückt mit bunten marokkanischen Fliesen an den Wänden, Schnitzwerk in den Holzverkleidungen der Wände und in den Kapitellen der Säulen, die einen Rundgang bilden.
Der "Saal" soll als Ort für Veranstaltungen, wie Konzerte, Workshops, Seminare oder Feste dienen. Das Gebäude wurde, wie auch der Garten vom algerischen Architeken Kamel Louafi entworfen. Die Innenausstattung wurde in Marokko hergestellt und von marokkanischen Handwerkern in Marzahn zusammengefügt.
Koreanischer "Seouler Garten"
Der Seouler Garten wurde im April 2006 eröffnet. Er hat eine Größe von 4000 Quadratmeter. Der Garten besteht aus vier Höfen, die von Mauern umgeben sind und zu einem Pavillon führen, der einem typischen koreanischen Wohnraum entspricht. Das hügelige Gelände ist kunstvoll gestaltet mit Felsen und einem Bach und soll an die Naturlandschaft Koreas erinnern. Der Besucher findet dort Kiefern, Bambus Eichen und Fächerahorn. Die koreanische Gartengestaltung wird von drei Weltanschauungen beeinflußt: Die naturnahe Anlage entspricht dem volkstümlichen schamanischen Weltbild. Auf die Lehren des Konfuzius geht die klare räumliche Gliederung zurück. Die fließenden Übergänge zwischen Architektur und Natur veranschaulichen die buddhistische Lebensphilosophie. An den Wegen und vor Mauern befinden sich verschiedene Figuren aus Stein oder Holz.
Der koreanische Garten ist ein Geschenk der Stadt Seoul an Berlin. Er wurde von koreanischen Architekten und Handwerkern geplant und gestaltet. Die Bauteile und Pflanzen wurden aus Korea eingeführt.
Der Mensch soll die Natur in ihrem ursprünglichen Zustand begegnen und Freude, Anregung und Entspannung finden.

Chinesischer Garten 2
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Irrgarten und Labyrinth
Diese Anlagen wurden im Sommer 2007 eröffnet. Der Irrgarten hat eine Größe von 2000 Quadratmetern und wurde aus 1200 dunkelgrünen, mannshohen Eiben errichtet. Vorbild des Irrgartens ist der barocke Irrgarten im Park des britischen Königsschlosses Hampton Court bei London. Der Irrgarten besteht aus 3 Wegschleifen und 4 Sackgassen. Der kürzeste Weg beträgt 320 Meter und der längste 650 Meter. Kurz vor dem Ziel verengen 2 Steinblöcke den Pfad. In der Mitte steht ein Gingo-Baum neben einen Aussichtsturm. Von dort kann man das Panorama genießen.
Das kreisförmige Labyrinth mit einer Größe von 1000 Quadratmetern ist ein Bodenmosaik, welches dem berühmten Labyrinth in der gotischen Kathedrale von Chartres in Frankreich nachgebildet ist. Das Labyrinth besitzt nur einen Weg vom Eingang bis zum Ziel. Dieser verläuft in vielen Windungen mit insgesamt 28 Kehrtwendungen.
Beide Anlagen wurden vom Senat aus Bundesmitteln errichtet. Geplant wurden sie von Landschaftsarchitekten aus Berlin.

Irrgarten & Labyrinth
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Orientalischer Garten 2
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Karl-Foerster-Garten
Der Karl-Foerster-Garten besteht bereits seit 1987. Er wurde vom Gartenarchitekten Johannes Schwarzkopf völlig neu gestaltet und erweitert.
Die Neueröffnung war im März 2008 zum 134. Geburtstag des Berliner Gartenarchitekten Karl Foerster (1874-1970). Damit befindet sich unter den "Gärten der Welt" auch ein Beispiel nationaler Gartenarchitektur.
Der Karl-Foerster-Garten hat eine Größe von 3600 Quadratmetern. Der Garten ist von einer großen Pergola umrahmt. Im inneren wächst eine Buchsbaumhecke von insgesamt 180 Metern Länge. Es wurden 6500 Stück Stauden und Gräser gepflanzt. In der Anlage befinden sich neben einem Steingarten auch ein heideähnliches Gartenstück.
Die Neugestaltung wurde vom Land Berlin getragen.
Karl-Foerster-Garten
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Italienischer Renaissancegarten
Der Italienische Renaissancegarten "Giardino della Bobolina" hat eine Größe von 2240 Quadratmetern und wurde im Mai 2008 eröffnet. Die Anlage besteht aus mehreren Gartenräumen. In der Mitte des Hauptgartens befindet sich ein Brunnen und eine Fontäne Von dort erreicht man weitere Gartenräume. Man gelangt zum steinernen Vorplatz oder zum tiefer liegenden "Giardino Segreto". Dieses ist ein privat gehaltener Gartenraum der sich an ein Wohnhaus anschließt. Die Gärten werden von Mauern, hölzernen Laubengängen und bis zu 2,80 Meter hohen Eibenhecken eingefasst und von Buchsbaumhecken durchzogen. Diverse Blüten- und Kübelpflanzen ergänzen das Ensemble. Außerdem wird die Anlage von Terracottatöpfen, Vasen, Marmorskulpturen und steinernen Brunnen geschmückt.
Die Planungen dieses Gartens wurden vom Berliner Landschaftsarchitekten Levin Monsigny durchgeführt.
Italienischer Renaissancegarten
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Christlicher Garten
Der Christliche Gatren wurde im April 2011 eröffnet. Es ist eine 1000 Quadratmeter große quadratische Anlage, die von einem 100 Meter langem Wandelgang umgeben ist. Der Gang ist eingeramt von einem goldfarben lackierten Metallzaun, der aus Textpassagen aus dem Alten und Neuen Testament, sowie philosophischen Texten besteht.
Im Gartenhof befindet befindet sich ein Wegekreuz aus hellem Kies, immergrüne Hecken und weißblühende Stauden. Den Mittelpunkt bildet ein überquellender Wasserstein. Die gesamte Anlage wird von einer 4 Meter hohen Buchenhecke eingefasst.
Die Gesamtleitung des Projektes lag bei der GRÜN BERLIN GmbH.
Christlicher Garten
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